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Informationen für Patientenbesitzer zu homöopathischen Behandlungen

Liebe Patientenbesitzerin, lieber Patientenbesitzer!Sie haben Interesse an einer homöopathischen Behandlung ihres Tieres in einer spezialisierten Tierarztpraxis. Was sollten sie vorausgehend wissen und beachten?Der Grundgedanke der Homöopathie ist es, eine Krankheit mit einer Arznei zu heilen, deren Wirkung im gesunden Patienten ein ähnliches Krankheitsbild/Muster hervorruft (Ähnlichkeits- prinzip). Die Informationen zu den arzneitypischen Symptommustern erhält man durch Arzneimittelprüfungen an freiwilligen, gesunden Probanden. Die bei ihnen nach Arzneieinnahme aufgetretenen Symptome werden in Repertorien erfasst und katalogisiert und dienen der Arzneifindung beim Kranken. Diese Idee hatte Dr. Samuel Hahnemann (1796). Sie wurde seit dem von vielen anderen Homöopathen weiterentwickelt. Die Arzneimittel, welche aus Pflanzen, Tieren(Milch usw.), Mineralien und Nosoden (Krankheitsstoffe) stammen, werden nicht in ihrer Ursubstanz eingesetzt, sondern nach festgelegten Regeln über ein Wasser-Alkoholgemisch verdünnt (D, C , LM Potenzen) und bei jedem Verdünnungsschritt verschüttelt (potenziert). Da in einer Verdünnung ab einem bestimmten Verdünnungsgrad - bei D(1:10)-D24,beiC(1:100)C12,bei LM(1:50 000) LM5 rechnerisch kein Molekül der verarbeiteten Substanz mehr vorhanden ist (Avogadro Zahl), wird klar, dass die Wirkung der Arzneimittelgabe nicht durch den verdünnten Stoff sondern durch die von ihm weitergegebene Information erzeugt wird. Der vollständige wissenschaftliche Beweis hierzu steht noch aus. Es gab jedoch wissenschaftliche Untersuchungen des französischen Mediziners Jacques Benveniste über die Fähigkeit des Wassers stoffspezifische Cluster zu bilden – also ein Gedächnis des Wassers.Auch eine homöopathische Behandlung setzt die gründliche Untersuchung ihres Tieres voraus. Der Vorteil der tierärztlichen Untersuchung und Behandlung liegt in der Kenntnis sowohl der schulmedizinischen als auch der homöopathischen Diagnoseschlüssel. Da die homöopathische Behandlung die funktionelle Wiederherstellung des Gesamtorganismus und nicht nur eine kurzfristige Symptomunterdrückung erzielen soll, benötigt die Heilungsdauer eines chronisch kranken Patienten länger als die eines jungen, akut kranken Patienten. Einfluß auf den Heilungsverlauf haben auch ererbte Schwächen (zB. Allergiebereitschaft). Im Rahmen des Heilungsprozesses wird es( besonders bei lange bestehenden Beschwerden) zur kurzzeitigen Rückkehr alter Symptome kommen. Man stelle sich vor der Krankheitsprozess durchläuft alle Stadien bis zurück zum Beginn der Beschwerden.Zur Erstellung einer homöopathischen Diagnose benötige ich von ihnen sehr viel genauere Beschreibungen des Krankheitszustandes ihres Tieres als es in der normalen tierärztlichen Praxis nötig ist. In der Homöopathie wird das Arzneimittel individuell für den einzelnen Patienten ausgewählt, nicht wie in der Schulmedizin nach Hauptsymptomatik (Arznei. gegen Durchfall, Husten, Fieber usw.).Ich benötige als Therapeutin daher nicht nur Informationen zu diesen „klassischen“ Beschwerden,sondern muss auch über Geistes- und Gemütssymptome informiert werden (zB. Verkriechen/Abneigung gegen Gesellschaft/Trost, Wärme, Kälte, Zerstörungswut und ähnliche Verhaltensänderungen, Geräuschempfindlichkeit, usw. - besonders eigenartige, sich regelmäßig wiederholende Symptome sind wertvoll). Hilfreich sind ebenso Aussagen zu den Modalitäten der Beschwerden (wann, unter welchen Bedingungen treten Beschwerden auf). Gibt es möglicherweise Auslöser der Störung (Trauma, Tod eines Gefährten, Nässe, Kälte, Schur usw.).Praktische Hinweise zur homöopathischen BehandlungJe nach Lage des Falles wird es notwendig sein, besonders bei bereits lange bestehenden Beschwerden und unklaren Fällen, ein ausgiebiges 1-2stündiges Patienten (Besitzer) -gespräch,die so genannte Erstanamnese durchzuführen. Anschließend werden die gewonnenen Informationen bearbeitet und es wird das Arzneimittel verschrieben. Die Eingabe des Medikamentes sollte direkt ins Maul erfolgen, aufgelöst in kaltem Wasser, ohne Futter. In den nächsten, sich anschließenden Tagen sollten sie ihr Tier genau beobachten und Veränderungen der körperlichen Symptome sowie des Verhaltens notieren. Es kann in Ausnahmefällen zu einer kurzzeitigen Verschlimmerung der bestehenden Symptomatik kommen, die aber schnell verschwindet und anzeigt, dass das Mittel richtig gewählt aber eventuell in einer nicht ganz optimalen Verdünnung gegeben wurde.Gerade bei jungen Tieren und akuten Erkrankungen wirkt eine homöopathische Behandlung schnell.In diesem Sinne möchte ich Sie zum Einsatz der Homöopathie ermutigen. Grenzen der homöopathischen Behandlung werden durch schwere Organschäden beim Patienten gesetzt, da dann die Regulationsfähigkeit nicht bzw. nur noch eingeschränkt möglich ist. Für Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Asja Kähler

zum Ausdruck des Informationsblattes öffnen Siebitte die nebenstehende pdf-Datei